Biomasse in Serbien und Bosnien-Herzegowina

Biomasse in Serbien und Bosnien-Herzegowina am 21. Juni 2012 in München

Im Rahmen der Exportinitiative Erneuerbare Energien fand am 21. Juni 2012 eine Informationsveranstaltung zum Thema Biomasse in Serbien und Bosnien-Herzegowina in den Räumen der IHK in München statt. Ziel dieser Veranstaltung ist es, klein- und mittelständische deutsche Unternehmen über lokale Besonderheiten und Ihre Chancen am Markt zu informieren. Durchgeführt wird die Veranstaltung von der eclareon GmbH.

Die Länder Serbien und Bosnien-Herzegowina verfügen über große und ungenutzte Potenziale zur Nutzung Erneuerbarer Energien. Dennoch ist deren Anteil an der Energieversorgung mit Ausnahme von Wasserkraft immer noch sehr gering. Verantwortlich für diesen Rückstand waren und sind ein lückenhafter Rechtsrahmen, fehlende Einspeise-Verordnungen und administrative Hindernisse. Eine der erneuerbaren Energiequellen mit den höchsten Wachstumsaussichten ist mittelfristig Bioenergie, wobei hier die Schwerpunkte auf Holz-Biomasse und der Verwertung organischer Abfälle liegen. Die Länder Serbien und Bosnien-Herzegowina verfügen über große Waldaufkommen und eine stark ausgeprägte Landwirtschaft, deren Erzeugnisse und Abfälle sich optimal für die Energiegewinnung nutzen lassen. 

Auf Basis dieser Informationen will die Informationsveranstaltung „Biomasse in Serbien und Bosnien-Herzegowina“ mit Experten aus Deutschland und den Zielländern den teilnehmenden deutschen Unternehmen diese Entwicklungen im Detail erläutern und auf mögliche Wirtschaftspotenziale hinweisen. 

Zudem soll den Teilnehmern die Möglichkeit gegeben werden sich aktiv -  mit Impuls- Beiträgen im Rahmen der Diskussionsrunden vor Ort oder mit Themenwünschen an die Referenten im Vorfeld der Veranstaltung - in die Gestaltung des Projekts einbringen zu können.